Wenn wir Geschirr spülen, denken die meisten von uns, dass mehr Schaum eine bessere Reinigung bedeutet – doch das ist ein verbreiteter Mythos. Der Schaum des Spülmittels reinigt tatsächlich nicht; es sind die Wirkstoffe im Spülmittel, die Fett zersetzen und Bakterien abtöten. Zu viel oder zu wenig Schaum kann den Reinigungsprozess stören und dazu führen, dass das Geschirr fettig, klebrig oder nicht vollständig desinfiziert bleibt. Zu verstehen, wie der Schaum von Spülmitteln funktioniert (und warum er wichtig ist), ist entscheidend dafür, jedes Mal makellos sauberes Geschirr zu erhalten. Klären wir auf, wie das Verhältnis zwischen Spülmittelschaum und Reinigungsleistung wirklich aussieht, damit Sie aufhören können, die Sauberkeit Ihres Geschirrs allein am Schaum zu beurteilen.
Die Wahrheit über Spülmittel-Schaum: Er ist nicht der Reiniger
Zunächst einmal sollte eines klar sein: Spülmittel-Schaum ist lediglich Luft, die in Wasser- und Seifenmoleküle eingeschlossen ist – er besitzt von sich aus keine Reinigungskraft. Die eigentlichen Helden sind die Wirkstoffe im Spülmittel, wie Tenside und Enzyme. Tenside zersetzen Fett und lösen Schmutz von den Geschirrteilen, während Enzyme (in einigen Spülmitteln, wie beispielsweise der enzymatischen Sterilisations-Waschflüssigkeit von WhiteCat, die ähnliche Technologie verwendet) Speisereste abbauen. Schaum entsteht nur als Nebenprodukt, wenn diese Inhaltsstoffe mit Wasser und Luft vermischt werden. Beispielsweise enthält das Spülmittel von WhiteCat 50 % mehr Wirkstoffe, um Fett effektiv zu zerschneiden, erzeugt dabei aber keinen überschüssigen Schaum – weil die Marke weiß, dass Schaum nicht entscheidend ist. Wenn Sie also viele Blasen sehen, bedeutet das nicht, dass das Spülmittel stärker arbeitet; es zeigt lediglich, dass zusätzliche Seife mit Luft vermischt wurde.
Zu viel Schaum: Eine Barriere für eine wirksame Reinigung
Zu viel Schaum von Ihrer Spülmittel kann das Spülen tatsächlich schwieriger, nicht einfacher machen. Bei einem Überschuss an Schaum entsteht eine dicke Schicht, die Fett und Speisereste einhüllt, anstatt sie wegzuwaschen. Das bedeutet, dass die Wirkstoffe des Spülmittels nicht richtig an die Oberfläche des Geschirrs gelangen – sie bleiben im Schaum stecken. Sie werden länger schrubben müssen, nur um durch die Blasen hindurchzukommen, und selbst dann könnte das Geschirr klebrige Rückstände aufweisen. Zu viel Schaum braucht außerdem ewig zum Abspülen und verschwendet Wasser. Wenn Sie beispielsweise zu viel Spülmittel in ein Spülbecken voller Geschirr geben, türmt sich der Schaum auf, und Sie benötigen doppelt so lange, um jeden Teller gründlich vom Seifenfilm zu befreien. Das Spülmittel von WhiteCat ist so konzipiert, dass es wenig Schaum bildet, aber dennoch hochwirksam ist – Sie erhalten sauberes Geschirr ohne SCHAUM-Probleme. Eine übermäßige Verwendung von Spülmittel führt lediglich zu Schaumchaos, nicht zu besserer Reinigung.
Zu wenig Schaum: Ist das ein Problem?
Sie könnten besorgt sein, dass kein Schaum bedeutet, dass Ihr Spülmittel nicht wirkt, aber das ist selten der Fall. Viele hochwertige Spülmittel sind bewusst schwach schäumend und setzen auf Wirkstoffe statt auf Blasen. Wenn zu wenig Schaum entsteht, kann dies bedeuten, dass Sie zu wenig Spülmittel verwenden – allerdings nur, wenn das Geschirr nach dem Spülen immer noch fettig anfühlt. Ein winziger Spritzer des konzentrierten Spülmittels von WhiteCat reicht beispielsweise für eine kleine Ladung Geschirr aus, erzeugt kaum Schaum, entfernt aber dennoch effektiv Fett. Nur dann ist zu wenig Schaum ein Problem, wenn die Konzentration des Spülmittels zu gering ist, um starkes Fett (wie Bratöl) abzubauen. In diesem Fall hilft etwas mehr Spülmittel (nicht so viel, dass ein Schaumberg entsteht), um die Wirkstoffe zu verstärken, nicht die Blasenbildung. Merke: Die Menge des Schaums entspricht nicht der Reinigungsleistung – fettfreies Geschirr schon.
Wasserhärte und Schaumbildung von Spülmitteln
Die Wasserhärte spielt eine große Rolle dabei, wie viel Schaum Ihr Spülmittel erzeugt, und dies beeinflusst indirekt die Reinigungswirkung. Hartes Wasser weist einen hohen Mineralgehalt auf, der mit dem Spülmittel reagiert und den Schaum reduziert – manchmal entsteht dadurch der Eindruck, das Spülmittel wirke nicht. Das eigentliche Problem ist jedoch, dass sich die Mineralien im harten Wasser mit den Wirkstoffen des Spülmittels verbinden und diese weniger effektiv beim Fettlösen machen. Wenn Sie beispielsweise hartes Wasser haben, benötigen Sie möglicherweise etwas mehr Spülmittel, um das gleiche Reinigungsergebnis zu erzielen, sollten aber dennoch nicht viel Schaum anstreben. Das Spülmittel von WhiteCat ist so formuliert, dass es sowohl in hartem als auch in weichem Wasser gut funktioniert, mit Wirkstoffen, die Ablagerungen von Mineralien widerstehen. Wenn Sie also hartes Wasser haben, fügen Sie nicht ständig weiteres Spülmittel hinzu, um mehr Schaum zu erzeugen – verwenden Sie stattdessen die empfohlene Menge und lassen Sie die Wirkstoffe ihre Arbeit tun.
So erzielen Sie den richtigen Schaum (und die beste Reinigungswirkung)
Nun, da Sie wissen, dass Schaum weder der Feind noch der Held ist, erfahren Sie hier, wie Spülmittel optimal zur Reinigung eingesetzt wird. Zuerst sollten Sie die auf der Spülmittelflasche empfohlene Menge befolgen – WhiteCat zum Beispiel empfiehlt eine kleine Portion (etwa 1–2 Esslöffel) für eine volle Spüle mit Geschirr. So ist gewährleistet, dass ausreichend Wirkstoffe enthalten sind, ohne übermäßigen Schaum zu erzeugen. Zweitens verwenden Sie warmes Wasser – warmes Wasser unterstützt die Tenside im Spülmittel dabei, Fett schneller zu lösen, ohne zusätzlichen Schaum benötigen. Drittens sollten Sie die Spüle nicht überladen – wenn das Geschirr genug Platz hat, um bewegt zu werden, kann das Spülmittel alle Oberflächen erreichen, anstatt zwischen dicht stehenden Tellern im Schaum gefangen zu bleiben. Schließlich spülen Sie gründlich, aber nicht übermäßig – zu viel Spülen verschwendet Wasser, während zu wenig Rückstände hinterlässt. Indem Sie auf die richtige Menge Spülmittel, die Wassertemperatur und das Spülen achten, erhalten Sie wirklich sauberes Geschirr – nicht nur schaumiges.
